Bolivien

Über die Nacht fuhren Eike und ich nach Bolivien. Am frühen Morgen kamen wir an der Grenze direkt am Titikakasee an. Der Grenzübergang erfolgte reibungslos. Wir mussten lediglich eine Kopie unseres Reisepasses für 10 Cents anfertigen. 20 Minuten später erreichten wir Copacabana – ein kleines Städtchen am See. Zuerst suchten wir einen Geldautomaten auf, da wir Bolivianos brauchten. Da der erste nicht funktionierte, gingen wir zu einem zweiten und dann zu einem dritten. Als wir vor dem dritten nicht funktionierenden Automaten standen, sprach uns eine Frau an, die meinte, dass es den ganzen Tag in Copacabana kein Strom werden gibt. Glücklicherweise hatten wir noch Dollars dabei und konnten somit in einer Wechselstube Geld umtauschen. Nach dem Frühstück erkundigten wir uns in einem Reisebüro über Aktivitäten in Copacabana und La Paz. Da der Norden der Isla del Sol aufgrund interner Konflikte derzeit geschlossen ist, entschieden wir mehr Tage in La Paz und Umgebung zu verbringen. So spendeten wir nur einen Tag in Copacabana. Wir ließen es uns nicht nehmen im höchsten kommerziell schiffbaren See der Welt auf einer Höhe von 3812 m zu schwimmen. Das Wasser war aber so kalt, dass wir nur einmal hineinhüpften und schnell wieder zum Steg schwammen.

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Im Anschluss erklommen wir den Hausberg. Von oben hatte man eine tolle Aussicht auf Copacobana und dem Titikakasee.

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Unsere Reiseagenturberaterin :)

Am Abend fuhren wir dann mit dem Bus und mit einer Fähre nach La Paz. Diese Fahrt war sehr abenteuerlich, da der Fahrer mit Affenzahntempo die Serpentinen entlang bretterte. Und kurz vor La Paz streikte dann der Motor und wir mussten einen Reparaturstopp von einer Stunde einlegen. Schließlich kamen wir dann kurz vor Mitternacht im Hostel an.

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Am nächsten Tag erkundigten wir uns in der hosteleigenen Reiseagentour über Touren rund um La Paz. Schnell einigten wir uns beide darauf, dass wir den Huayna Potosi besteigen möchten. Den Tipp bekamen wir schon von Motti, unserem Israelischen Begleiter in Peru. Jedoch brauchten wir für diese Besteigung ein wenig mehr Zeit in der Höhe zur Aklimatisierung. Also buchten wir spontan eine Tour zum Chalkataya für den Flogetag. Den Rest des Tages nutzten wir um mit der Gondel La Paz zu erkunden. Im Vergleich zu anderen Großstädten der Welt bilden hier die Seilbahnen von Doppelmayr das Hauptverkehrsmedium.

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Am nächsten Morgen fuhren wir dann mit einem Bus zum einst höchsten Skigebiet der Welt. Jedoch ist dieses aufgrund des Gletscherschmelzens seit einigen Jahren still gelegt. Auf ca. 5300 m starteten wir dann eine kleine Wanderung zu einem Gipfel auf 5435 m.

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Hier spendeten wir eine Stunde und beschlossen damit gut vorbereitet zu sein für die Besteigung des Huayna Potosi.

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Im Anschluss fuhren wir dann zum Valle de la Luna. Ca. eine Stunde liefen wir durch die stalakmitförmige Felsenlandschaft am Rande von La Paz.

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Am Nachmittag gönnten wir uns noch eine Massage nachdem wir ein wenig Shopping betrieben haben. Während ich mich früh zu Bett legte, zog Eike erneut los, um noch eine Gletscherbrille zu besorgen.
Am nächsten Morgen fuhren wir dann mit dem Taxi zur Bergsteigagentur. Hier probierten wir noch unsere Boots an, bevor es dann mit einem Bus zum Basecamp ging. Alle Mitreisenden absolvierten die 3-Tagestour. Wir beiden waren die einzigen, die den Berg in nur 2 Tagen bestiegen. Angekommen am Basecamp, gab es ein üppiges Mittagsbuffet. Während alle anderen hier übernachteten und erste Steigeisenerfahrungen sammelten, gingen Eike und ich mit unserem Guide zum High Camp auf 5130 m.

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Hier trafen wir auf unsere Mitstreiter, welche die 3 Tages Tour machten und deshalb schon eher im High Camp waren. Um ca. 17 Uhr gab es Abendessen und Instruktionen von unseren Guides. Eike schlug sich erneut den Bauch voll, was ihm später zum Verhängnis werden sollte. Nach dem Essen legten wir uns ins Bett, jedoch bekam keiner von uns richtig Schlaf. Schließlich standen wir um Mitternacht auf und zogen uns an. Nachdem wir unseren letzten Kokatee zu uns genommen haben, ging es dann um ca. 1 Uhr los.

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Es war Vollmondnacht und wir waren über den Wolken. Dadurch brauchten wir noch nicht einmal unsere Stirnlampen nutzen. Die Wetterbedingungen waren traumhaft. Die ersten paar Meter gingen wir auf Gestein und dann zogen wir unsere Steigeisen an. Eike und ich gingen in einer Seilschaft und parallel zu uns gingen ein belgisch-schwedisches Paar. Den gesamten Aufstieg gingen unsere beide Seilschaften zusammen. Auf halbem Weg kam die härteste Passage, eine 45 Grad steile Schneewand. Diese verlangte viel Kraft von uns ab und Eike hatte plötzlich mit starken Bauchschmerzen zu kämpfen. Jedoch meisterten wir diesen Abschnitt und schafften es beide bis über die 6000 m Grenze. Kurz vor dem letzten und gefährlichsten Part beschloss Eike aus Sicherheitsgründen dann nicht mehr weiter zu gehen. So banden wir ihn mittels Anker im Schnee fest, während mein Guide und ich die letzten Meter zu zweit gingen. Das letzte Stück war ein 40 cm breiter Grat. Links und rechts davon ging es jeweils 1000 m in den Abgrund. Letztendlich kam ich 20 Mintuten später am Gipfel auf 6088 m an und genoss den Sonnenaufgang über den Wolken. Phänomenal!!!

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Der Abstieg erfolgte reibungslos.

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Am Nachmittag trafen wir im Hostel ein und dort schliefen bis zum nächsten Tag durch. Den letzten Abend zusammen ließen wir entspannt ausklingen. Am Abend gingen wir dann noch in einen Club, um die Zeit bis zu Eikes Abflug zu überbrücken.
Die folgenden Tage traf ich auf ein paar Deutsche im Hostel, mit denen ich eine Downhilltour auf der einst gefährlichsten Straße der Welt, der Yungas Straße oder auch Death Road genannt, machte. Bis 2007 starben jährlich auf der Straße bis zu 300 Reisende. Aus diesem Grund beschloss die Regierung hier Linksverkehr einzuführen. Die somit am Hang herunterfahrenden Autos haben somit einen besseren Blick auf ihre Räder und die Unfallquote wurde drastisch reduziert. Mit einem Bus fuhren wir, Nina, Flo (gowiththeflo.de), Molle (caroundmollearoundtheworld.blogspot.com) und ich, zum Ausgangspunkt auf 4700 m Höhe. Nach einem kleinen Frühstück stiegen wir auf unsere vollgefederten Bikes und düsten mit über 60 km/h die ersten 20 km auf der asphaltierten Straße hinunter. Dabei überholten wir jedes Fahrzeug, da wir die schnellsten auf den Serpentinen waren. Nach diesem Abschnitt ging es dann auf die Yungas Strasse. Auf einem Schotterweg ging es 40 km bergab. Über Stock und Stein sausten wir mit unseren Bikes im Höchsttempo. Wir klammerten uns immer an unserem vordersten Guide und waren immer die ersten. Jeweils nach geschätzten 10 Minuten Talfahrt machten wir eine kurze Pause, um unsere Handgelenke zu schonen und auf die restliche Gruppe zu warten. Nach und nach tauchten wir in die Vegetation des tropischen Regenwaldes ein. Teils fuhren wir durch Wasserfälle und je tiefer wir kamen, desto mehr Mücken realisierten wir. Nach 63 km Downhill kamen wir am Ziel auf einer Höhe von 1300 m an. Das letzte Stück fuhren wir mit einem Bus zu einem Hotel in dem wir uns eine Abkühlung in einem Pool holten und unsere Bäuche am Buffet vollschlugen. Am Abend ging es dann zurück nach La Paz und 13 Stunden später kamen wir wieder an der Agentur an. Die Tour hat mega viel Spaß gemacht und Flo hat mit Hilfe seiner GoPro ein klasse Filmchen zusammengestellt, welches er auf seinem Blog (siehe oben) veröffentlicht hat.

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Die nächsten Tage ruhte ich mich ein wenig in La Paz aus und genoss das Familienleben im Hostel. Dann ging es für 2 Tage nach Coroico, ein tropisches Dorf mit Palmen umzingelt von Bergen mit Gletschern – ein ungewöhnlicher aber schöner Anblick.

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Als ich mit dem Bus zurück nach La Paz fahren wollte, geschieh direkt vor uns ein Steinschlag. Riesen Brocken rollten auf die Strasse und verhinderten eine Weiterfahrt. Wir warteten bis Räumungsbagger anfuhren. Unser Fahrer wollte solange warten bis die Straße wieder freigeräumt ist, da als einzige Alternativroute nur die Death Road in Frage käme. Nach zwei Stunden warten beschloss er dann doch die Death Road zu fahren. Und mit dieser Idee war er nicht der einzige. Auf der Death Road herrschte Rush Hour und ich kam bei dieser Fahrt mehr ins Schwitzen als ein paar Tage zuvor auf dem Mountainbike. Auf engsten Passagen quetschten sich LKWs und Busse direkt am Abhang durch. Statt 3 Stunden benötigten wir 8 Stunden für die Fahrt.

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Die reslichen Tage in La Paz bereitete ich mich auf die bevorstandene Meditation in der Nähe von Cochabamba vor. Jeden Tag probierte ich mindestens eine Stunde im Schneidersitz zu sitzen, was mir anfangs nicht so gut geling.
Mit einem Nachtbus fuhr ich dann nach Cochabamba, der drittgrößten Stadts Boliviens. Im Hostel traf ich auf die Holländerin Debby, die zufälligerweise an der gleichen Meditation teilnahm wie ich. Ich hatte noch einen Tag in der Stadt, den ich nutzte, um Meditationskissen zu kaufen. Am nächsten Tag fuhr ich dann mit Debby zum Meditationszentrum in einem abgelegenden Ort im Nachbarort Quillacollo.

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Vipassana:

Ich möchte hier in diesem Blog weniger auf den Inhalt der Meditation eingehen, da das den Rahmen sprengen würde. Aber ich möchte gern über das Drumherum berichteten. Siddhartha Gautama (Buddha) nutzte diese Technik vor 2500 Jahren um erleuchtet zu werden und S.N. Goenka hat diese Ende der 60er Jahre wieder in Indien publik gemacht. Goenka war ein führender Lehrer der Vipassana und er arbeitete über mehrere Jahre ein 10 Tagesprogramm aus, welches den geringst möglichen Zeitraum zum Erlernen dieser Technik bildet. Damit erschuf er die Möglichkeit, dass jede Person in den Genuss kommen kann diese Erfahrung trotz limitierter Urlaubstage machen zu können.
Als wir am frühen Nachtmittag im Meditationszentrum ankamen, wurde ich in das Männerareal zur Registrierung geschickt. Dort musste ich den Verhaltenskodex und einige Regeln wie z.B. “Du sollst nicht töten”  unterschreiben. Zudem musste ich mein Handy und sonstige Sachen abgeben (z.B. Bücher), die mich irgendwie ablenken könnten. Danach bezog ich mein Zimmer. Im Anschluss gab es dann ein leichtes Abendessen bevor wir alle den Einführungsdiskurs anhörten. Danach hieß es edles Schweigen für die nächsten 10 Tage. Von nun an waren wir nicht mehr erlaubt mit irgendwem zu kommunizieren. Dies schloss auch Augenkontakt, Mimiken und Gestiken ein. Diese Regel ist sehr wichtig, damit man nicht von anderen Teilnehmern abgelenkt wird und sich nur auf sich konzentrieren kann. Aus diesem Grund waren auch die Bereiche für Männer und Frauen getrennt. Jedes Geschlecht hatte ihre eigenen Unterkünfte, Ruhebereiche zum Spazieren und eigenen Essenssaal. Auch die Meditationshalle war in zwei Bereiche getrennt. Auf der einen Hälfte saßen die Männer und auf der anderen die Frauen mit Blick nach vorn gerichtet bzw. mit geschlossen Augen. Am ersten Abend fand auch schon die erste Meditation statt. Vom Audioband sprach und sang Goenka und gab Instruktionen zur Meditation. Zudem hatten wir eine Lehrerin die Ergänzungen mitteilte. Nach der abendlichen Meditation legten wir uns alle schlafen, da am nächsten Morgen in der früh das harte Programm losging. Jeden Morgen wurden wir um 4 Uhr von einem Gong geweckt. Um 4.30-6.30 Uhr war die erste Meditation. Im Anschluss gab es Frühstück. Insgesamt meditierten wir über 10 Stunden am Tag. Wir hatten dann noch eine Mittagspause und eine Teepause um 17 Uhr. Alle Speisen waren vegan. Jeden Abend vor der letzten Meditation hörten wir alle einen einstündigen Vortrag in unserer Muttersprache. Hier wurden uns noch Hinweise zur Meditationstechnik gegeben. Ich hatte dafür einen mp3-Player zur Verfügung. Jeder Tag endete um ca. 9.30 Uhr und um 10 Uhr wurde das Licht ausgeschaltet.
Die ersten drei Tage erlernten wir die Anapana Meditation, eine Meditation, die sich auf die Beobachtung des Atems bezieht und eine gute Voraussetzung für die Vipassana Meditation ist. Am vierten Tag fingen wir dann mit der Vipassana Meditation an. Ab diesem Tag mussten wir auch während der drei Gruppenmeditationen still sitzen. D.h., wir durften unsere Sitzposition nicht mehr verändern. Zudem mussten wir für die gesamte Stunde unsere Augen geschlossen halten – alles zum Zweck konzentriert zu bleiben.
Die ersten Tage waren sehr hart und ich hatte am zweiten Tag das Verlangen abzubrechen. Jedoch gab ich all dem eine Chance und ich zog die 10 Tage durch. Und es hat sich definitiv gelohnt.
Bei Fragen konnte man zwei mal am Tag das Gespräch zur Lehrerin aufsuchen und es gab zwei Mentoren die jederzeit zu Rat standen, wenn es um technische Dinge ging (Klopapier etc.). Ich suchte zweimal das Gespräch mit der Lehrerin auf, da ich Fragen zur richtigen Ausführung der Meditationstechnik hatte.
Am Ende der 10 Tage fand ich dann auch heraus, dass die beiden Mentoren Deutsche waren. Jedoch hatte ich durch das edle Schweigen nie zuvor die Gelegenheit mit ihnen zu sprechen. Insgesamt nahmen 75 Personen an der Meditation teil und nur 7 brachen vorzeitig ab. Es waren alle Altersklassen von 18-75 vertreten.
Es war eine super Erfahrung und ich bin so froh diese gemacht zu haben. Und ich kann jedem diese Technik nur weiterempfehlen. Ich weiss jetzt schon, dass ich einen zweiten Kurs machen werde. Es war sehr hart, aber absolut wertvoll!
Am 11. Tag tauschten wir alle unsere unterschiedlichen Erfahrungen aus und trafen uns in einer kleinen Gruppe zum Pizzaessen in Cochabamba.
Falls wer interessiert ist an dieser Meditation, der kann sich gern auf folgender Webseite informieren. Auf dieser Seite sind alle Meditationszentren und Termine gelistet. Jedoch sind die Plätze schnell ausgebucht, da die Nachfrage wesentlich höher als das Angebot ist. Deshalb sollte man am Tag der Freischaltung der Registration sich anmelden. Die gesamte Meditation wird nur durch Spenden finanziert. Dies ermöglicht somit auch den finanziell schwächer aufgestellten Personen diese Erfahrung zu machen.

 

Am nächsten Tag stieg ich dann noch zum Wahrzeichen Cochabambas, zum Christo, bevor es mit dem Nachtbus nach Uyuni ging.

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Uyuni ist eine Stadt mitten in der Wüste und hat Western Charakter. Es fehlten nur die kleinen Büsche die über die Straßen wehten, stattdessen wehten Mülltüten über die Straßen. Die Stadt hat nicht viel zu bieten, außer Touren zur Salar de Uyuni. Dies war auch mein Plan und ich buchte gleich eine 3 Tages Tour durch die Salzwüste am Folgetag.

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Am nächsten Tag lernte ich meine Mitfahrer kennen, vier Brasilianer: Thamara, Daniele, Paula und Ivan. Unseren Landcruiser fuhr Marco. Unseren ersten Stopp machten wir am Eisenbahnfriedhof, wo die ganzen alten Bahnen aus den Minengebieten verrotten.

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Im Anschluss ging es dann in die Salzwüste, wo wir an der Statue der Dakar Ralley im Salzhotel unser Mittag einnahmen.

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Von dort aus ging es dann zur Isla de Pescado. Im Endeffekt ist es ein Hügel voller Kakteen mitten in der Salzwüste.

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Nach einem kurzen Rundgang fuhren wir weiter zu einem Salzsee, an dem wir uns den Sonnenuntergang über der Wüste anschauten.

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Am nächsten Morgen fuhren wir mehrere Lagunen im Hochland zwischen Bolivien und Chile an. Vicuñas (wilde Lamas), Alpacas und Lamas kreuzten unsere Wege. Und in den Lagunen hausten tausende Flamingos. Die beeindruckenste Lagune war die Colorada auf einer Höhe von 4270 m. Durch die Algen bekommt das Wasser eine rote Färbung und Alpacas und Lamas nutzen diesen Platz zur Wasseraufnahme. Die gesamte Landschaft ist umgeben von Vulkanen und farbenfrohen Bergen.

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So fuhren wir auch an den Rainbowmountains vorbei und sahen u.a. ein Viscacha und einen Wüstenfuchs.

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Am Abend kamen wir in unserer zweiten Unterkunft an. Hier waren wir bereits in der Atacamawüste und konnten den grandiosen Sternenhimmel betrachten. Keine einzige Wolke versperrte die Sicht. Um 5 Uhr starteten wir am Folgetag unsere Weiterreise entlang an zahlreichen Geysiren. Es erinnerte mich sehr an Island.

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Als Highlight rasteten wir am Morgen in einer thermischen Quelle, bevor es weiter zur bolivianisch-chilenischen Grenze ging.

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Hier verabschiedeten wir uns von Marco, unserem Fahrer und überquerten die Grenze…

2 thoughts on “Bolivien
  1. Hallo, Peter! Ich benutze meine Schwester Julia, weil sie Deutsch spricht. Ich wollte sagen dass es war wunderbar für mich diese Zeit mit dir verbringen. Küssen! Ich wünsche dir alles gut.
    Auf Wiedersehen!
    Dani

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