COSTA RICA

Unser erster Stopp in Costa Rica hieß Liberia.

In Liberia quartierten wir uns für eine Nacht ein, um unsere weitere Reise durch Costa Rica zu planen. Schon hier sahen wir die ersten Anzeichen von Weihnachten. Ein riesen großer Weihnachtsbaum aus Plastik schmückte den Marktplatz. Jedoch kann man schwer behaupten, dass bei 30°C Weihnachtsstimmung aufkommt.

Am nächsten Morgen fuhren wir früh nach Monteverde. Als wir dort ankamen, mussten wir uns schnell unsere langen Sachen anziehen. Denn hier war es auf ca. 1500 m über dem Meeresspiegel im Vergleich zu Liberia sehr kalt und vor allem sehr feucht. Nachdem wir in unserer Unterkunft eingecheckt haben, informierten wir uns über mögliche Aktivitäten. Von Ziplining bis hinzu Bungeejumping reicht das Angebot und einem Adrenalinjunkie geht hier das Herz auf. Da diese Aktivitäten nicht in unser Budget passten, entschieden wir uns eine Wanderung durch einen der berühmten Nationalparks zu machen. Als uns am Eingang des Nationalparks Gummistiefel angeboten wurden, realisierten wir, dass wir mitten im Nebelwald sind. Wir entschieden uns dummerweise gegen die Gummistiefel. Ob wir mit Schuhen oder Barfuß unterwegs waren, machte kein Unterschied, da die Schuhe mit Wasser voll getränkt waren. Die nassen Füße konnten wir aber schnell ausblenden, da wir durch eine atemberaubende Natur belohnt wurden. Es wirkte wie ein Traum als wir durch den Nebelwald spazierten. Zudem waren wir die einzigen Wanderer auf diesem Pfad und wir hatten das passende Wetter für einen Nebelwald: Nebel und Regen.

Nebelwald von Monteverde
Nebelwald von Monteverde
Nebelwald
Nebelwald
Nebelwald
Nebelwald

Am Nachmittag trockneten wir unsere Sachen und klapperten noch die Souvenierläden in Monteverde ab. Am Abend zog sich das Wetter auf und wir konnten den Sonnenuntergang mit Blick auf den Pazifik von unserer Terrasse anschauen.

Ausblick von unserem Hostel
Ausblick von unserem Hostel

Nachdem wir zwei Tage in der Kälte verbrachten, sehnte es uns wieder nach Wärme. So fuhren wir nach Puntarenas, um von dort aus mit der Fähre auf die Halbinsel im Nordwesten Costa Ricas aufzubrechen. Unser nächster Stopp war Santa Teresa.

Santa Teresa besteht aus einer einzigen 6 km langen Straße entlang am Meer. Entlang dieser Straße befinden sich Hostels, Surfshops, Yogastudios und Restaurants. Mehr als Surfen und Entspannen kann man hier nicht machen, aber genau das wollten wir. So surften wir die folgenden Tage an einem wunderschönen Strandabschnitt. Da es uns hier so gut gefallen hat, wurden aus den geplanten vier Tagen auf einmal sieben. Und wir wären gern auch noch länger geblieben, wenn wir nicht noch andere Orte in Costa Rica sehen hätten wollen.

Santa Teresa
Santa Teresa
Surfing
Surfing
Birthe beendet Surfsession
Birthe beendet Surfsession

Von Santa Teresa ging es dann in den nur eine Stunde entfernten Ort Montezuma. Hier verirren sich viele Alternative und Künstler. Stände mit selbstgemachten Ohrringen, Armbändern und Traumfängern schmücken das Dorf. Unsere Unterkunft befand sich direkt am Strand und man konnte in den Bäumen das Spielen der Affen beobachten. Wir unternahmen eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall, an dem einige Lebensmutige von ca. 10 m Höhe hinuntersprangen.

Montezuma
Montezuma
Wasserfall in Montezuma
Wasserfall in Montezuma

Am nächsten Tag verließen wir die Halbinsel und fuhren zum Manuel Antonio Nationalpark. Hier verbrachten wir einen ganzen Tag. Das besondere an diesem Park ist, dass er direkt an der Pazifikküste liegt und über 100 verschiedene Säugetierarten beherbergt. So hatten auch wir das große Glück neben Kapuzineraffen und Waschbären auch Faultiere hautnah zu sehen.

Zur richtigen Jahreszeit kann man auch vom Park aus Wale beobachten.

Manuel Antonio Nationalpark
Manuel Antonio Nationalpark
Weißrüssel-Nasenbär
Weißrüssel-Nasenbär
Kapuzineraffe
Kapuzineraffe
Waschbären
Waschbären
Krebse
Krebse
Einsiedlerkrebse
Einsiedlerkrebse
Faultiere
Faultiere
Aussicht vom Park
Aussicht vom Park
Strand im Nationalpark
Strand im Nationalpark

Unser nächster Stopp in Costa Rica hieß Uvita. Hier kehrten wir in ein Hostel ein, welches von ausgewanderten Deutschen betrieben wurden. Die Hostelbetreiber legten viel Wert darauf eng verbunden mit der Natur zu sein. So gab es keine Fenster und man hatte durch ein Fliegengitter einen tollen Ausblick in den Dschungel. Auf der Terrasse fühlte man sich wie im Kino und konnte tief in das Tal blicken.

Ausblick von der Terrasse
Ausblick von der Terrasse

Uvita selbst ist bekannt für den Strand. Bei Ebbe kann man entlang auf einer Landzunge zu einer felsigen Insel wandern. Da der Strand zu einem Nationalpark gehört, sind auch hier kaum Menschen anzutreffen. So konnten wir den kilometerweiten und breiten Strand für uns nahezu allein benutzen.

Uvita
Uvita
Strand von Uvita
Strand von Uvita

Direkt neben unserem Hostel gab es auch einen Wasserfall, in dem wir uns an einem sonnigen Nachmittag abkühlten.

Wasserfall in Uvita
Wasserfall in Uvita
Abkühlung am Wasserfall
Abkühlung am Wasserfall

Von Uvita aus fuhren wir dann in Richtung Karibikküste. Dafür mussten wir einen Zwischenstopp in San José einlegen. Hier bummelten wir jedoch nur kurz durch die Stadt.

San José
San José

Unsere Destination an der Karibik hieß Cahuita, ein kleines verschlafenes Dörfchen direkt an einem Nationalpark. Hier verbrachten wir 5 Nächte und genossen unsere letzten Tag zu zweit.

Cahuita
Cahuita
Karibikdörfchen
Karibikdörfchen
Karibik
Karibik

Von der Karibik aus ging es dann nach Alajuela. Alajuela liegt ein wenig außerhalb von San José und befindet sich in der Nähe des Flughafens. An unserem letzten gemeinsamen Tag schauten wir uns noch den neuen Star Wars Film an bevor ich in den Flieger nach Medellin und Birthe zurück nach Deutschland stieg.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und der nächste Blogeintrag wird im Jahr 2018 folgen!

One thought on “COSTA RICA
  1. Hey Peter,
    Ich bin sprachlos! Was für schöne Bilder und interessante Einträge. Gute Reise weiterhin. Du hast alles richtig gemacht! Liebe Grüße aus Hansestadt von Molly

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