MEXIKO

Nach zwei weiteren entspannten Tagen mit reichlich Livemusik in Havanna flogen wir nach Cancun. Hier lautete das Motto: Strand – Party – Alkohol…

…zumindest für eine Vielzahl der Urlauber in Cancun. Unser Hostel schien auf dem ersten Blick super und wir trafen zufälligerweise auf einen Holländer im Hostel, den wir in Trinidad auf Kuba in einem Wifi-Park getroffen hatten.

Zuerst gingen wir in einen Supermarkt und unsere Freude war riesig etwas selber im Hostel kochen zu können. Wir machten ein großes Curry und teilten es mit ein paar anderen Hostelbesuchern. Am Abend wurde dann eine Tour zu einem Nachtclub angeboten (Coco Bongo) bei der wir nicht teilnahmen aufgrund des Preises von 65 USD. Wir beschlossen im Hostel zu bleiben. Stattdessen wurden wir zu Trinkspielen verleitet.

Leicht verkatert fuhren wir am nächsten Tag mit ein paar anderen aus dem Hostel zum berühmten Strand Cancuns. Noch nie zuvor haben wir so viele Hotels auf einem Fleck gesehen. Am Strand durfte man leider nur in einem bestimmten Areal (10 m breit) planschen und man durfte nicht weiter als 5 m hinausschwimmen. Ich kann mir wahrhaftig nicht vorstellen einen Urlaub in einem Hotel an diesem Strand für eine Woche zu machen. Ein Mädchen der Hostelcrew brachte ein Mixgetränk zum Strand und alle anderen starten bereits um 12 Uhr mittags mit dem trinken. Als wir im Bus zum Strand saßen und eine andere aus dem Hostel eine Sitzreihe vor uns “spuckte”, ist uns der Appetit auf Alkohol vergangen. Am Hostel wieder angekommen planten wir die Weriterreise während das große Vorglühen, wie anscheinend jeden Tag, startete. Wir beschlossen letzendlich am nächsten Tag nach Tulum zu fahren und keinen Stopp in Playa del Carmen zu machen, da Tulum weniger partytouristisch sei. Leider konnten wir nicht gut schlafen, da in den Nachbarbetten unsere Zimmergenossen lautstark ihre Triebe ausübten.

Das Hostel in Tulum war dagegen komplett anders. Hier lief Classic Rock und Jazz an der Bar und es herrschte eine ruhige Atmosphäre. In der Stadt sah man viele Fahrradfahrer und die Menschen wikten sehr zufrieden.

Wir liehen uns auch Fahrräder aus und fuhren zur Grand Cenote. Leider schliefen wir zu lang und kamen zur Stoßzeit um 12 Uhr mittags dort an (eine Cenote ist ein natürliches Loch im Erdboden, welches mit Wasser gefüllt ist). Die Cenote war mehrere Meter tief und wir konnten mit unserem Schnorchelquipment mehrere Meter in die Höhle hineintauchen. Auch Schildkröten waren dort anzufinden.

Am nächsten Tag fuhren wir zum Meer und machten einen Strandtag. Von dort aus konnte man auch die Ruinen von Tulum sehen.

Diese schauten wir uns am Folgetag an. Direkt an der Küste erstreckt sich das riesige Gelände. Es sah aus wie die Ruinen aus dem Dschungelbuch in dem King Louie lebt. Auf den Wegen begegneten uns etliche Eidechsen.

Ein Tag darauf machten wir eine geführte Tour nach Chichen Itza. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt an der Ik Kil Cenote. Diese Cenote war sehr beeindruckend, da das Loch über 10 m tief war und das Wasser eine Tiefe von über 50 m hatte. Von oben rankten die Lianen bis zur Wasseroberfläche. Von dort aus ging es dann weiter nach Chichen Itza. Die Bauten dieser Stätte sind wahnsinnig faszienierend. Allein die Pyramide des Kukulcan wurde mit so viel Bedacht gebaut. Zweimal im Jahr, zur Tages- und Nachtgleiche, werfen die Stufen der Pyramide einen Schatten auf die Treppe, sodass dieser einen Körper einer Schlange abbildet. Am Fusse der Treppe befindet sich der dazu in Stein gemeisselte Schlangenkopf. Es ist beeindruckend, dass die Mayas schon über so ein mathematisches Wissen vor dem Jahr 1000 n.Chr. verfügten. Leider machen die Vielzahl der Souvenirstände den Charm der Stätte kaputt. Nach ca. 2 h brachen wir dann noch nach Valladolid auf, eine schöne Stadt im Kolonialstil. Hier sprang dann leider nicht mehr unser Reisebus an und wir mussten eine Stunde warten bis unser Bus Starthilfe bekam. Am Abend trafen wir dann wieder in Tulum ein. Im Hostel platen wir dann unsere nächste Destination.

Mit einem Nachtbus fuhren wir dann einen Tag darauf nach Palenque. Diese Nacht wurde für Birthe zu einer der schlimmsten, da sie sich zuvor irgendetwas eingefangen hatte und die 10 stündige Busfahrt zur Hälfte auf der 1 qm grossen Toilette verbrachte.

Um 5.30 Uhr kamen wir dann am Hostel in Palenque an. Wir legten uns erst einmal hin, da wir auf der Busfahrt nicht sehr viel Schlaf bekommen haben. Den Rest des Tages versuchte ich Birthe ein wenig aufzupeppeln. Am nächsten Morgen fuhren wir dann in den Palenque Nationalpark. Dort schauten wir uns die Ruinen an und wanderten durch den Dschungel. Es ist erstaunlich, wie sich Mitten im Dickicht eine solche große Mayastadt entwickelt hat!

Am Donnerstag ging es dann weiter nach Guatemala…

Schildkröte in der Grand Cenote in Tulum
Schildkröte in der Grand Cenote in Tulum
Auf dem Weg zum Strand von Tulum
Auf dem Weg zum Strand von Tulum
Strand von Tulum
Strand von Tulum
Strand an der Mayastätte von Tulum
Strand an der Mayastätte von Tulum
Mayastätte in Tulum
Mayastätte in Tulum
Wer hat sich denn da auf das Bild geschlichen?
Wer hat sich denn da auf das Bild geschlichen?
Ik Kil Cenote bei Chichen Itza
Ik Kil Cenote bei Chichen Itza
Chichen Itza (Weltwunder)
Chichen Itza (Weltwunder)
Valladolid
Valladolid
Mayastätte in Palenque
Mayastätte in Palenque
Mayastätte in Palenque
Mayastätte in Palenque
Mayastätte in Palenque (Where is Peter?)
Mayastätte in Palenque (Where is Peter?)
Mayastätte in Palenque
Mayastätte in Palenque
Maystätte in Palenque
Maystätte in Palenque
Dschungel in Palenque
Dschungel in Palenque
Dschungel in Palenque
Dschungel in Palenque
Dschungel in Palenque
Dschungel in Palenque
Dschungel in Palenque (Where is Peter?)
Dschungel in Palenque (Where is Peter?)
Wasserfall im Dschungel
Wasserfall im Dschungel
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